Tagesrückblick: Mittwoch, 6. März 2019

Donnerstag 7. März 2019

Der Tag eröffnete sich mit dem Foodwaste Zmittag im ETH Hauptgebäude. Dieser Event ist ein Highlight der Nachhaltigkeitswoche geworden und zog auch dieses Mal Scharen von hungrigen Tupperware-tragende Studierende an, die sich gerettete Köstlichkeiten beim aufgestellten Buffet gönnen konnten. Nach kurzer Zeit war das Buffet fertig – keine Resten.

Mit der Exkursion an der Wasserversorgung Zürich WVZ startete dann der Nachmittag. Die Teilnehmende konnten sich zur wichtigen Thematik der Wasserversorgung, Gewässerverschmutzung und Wasserknappheit nähern.

Die Stunden flossen auch bei den Veranstaltungen Sharing im Alltag und Nachhaltige Reisen. An der PHZH wurde das Thema des Teilens als alternativen Ansatz zum Konsum im Alltag besprochen und konkret umgesetzt. «Wie kann man nachhaltig Reisen, und welche Fortschritte hat man in diese Richtung gemacht?», war hingegen die Leitfrage beim Vortrag im Toni Areal.

Ganz anderes geschieht im Wädenswil: Am späten Nachmittag beschäftigten sich Teilnehmende mit der Kreation von Samenbomben. Das Publikum konnte dazu ihr übriges Saatgut an der aufgestellten Saatgut-Tauschbörse bringen und austauschen. Vive la diversité!

Der Abend bot gleichfalls und fast gleichzeitig drei anregende Veranstaltungen. «Mensch, Klimawandel! Wie verschaffen wir das nötige Gehör?», rief die NHWZ – und die Referierende antworteten. An der UZH diskutierten Kommunikationsexpertinnen und Professionistinnen über die Dringlichkeit, die öffentliche Kommunikation über die Klimaproblematik zu verbessern.

Beim ZHAW Campus im Wädenswil vertiefte mensch das Thema Geld & Gemeinwohl. Uwe Burka von aktiv Zukunft sichern und Jens Martignoni von Flexibles stellten ihre Initiativen vor und diskutierten ob zukunftsfähige, solidarische und partizipative Regionalentwicklung frei von den Zwängen des globalen Geldsystems sein kann.

Last but not least fand an der ETH die Podiumdiskussion Aus den Augen dem Sinn – der Schweizer Fussabdruck im Ausland statt. Aktuelles Thema, wichtiges Thema. Die Resultate der neuen BAFU-Studie von September 2018 zeigen, dass der Schweizer Umweltfussabdruckt die planetaren Belastungsgrenzen deutlich überschreitet. Niklas Nierhoff, Co-Leiter der Studie, stellte diese Resultate vor. Danach debattierten die Gäste Bastien Girod (Nationalrat Grüne Partei), Patrick Hofstetter (Leiter Klima und Energie, WWF), Rebecca Knoth (Wissenschaftliche Mitarbeiterin Umweltpolitik, economiesuisse) und Rosmarie Quadranti (Nationalrätin BDP) darüber, ob und wie Konsument*innen auf ihren Ausland-Fussabdruck ein Einfluss haben könnten.

Text von Gaia Di Salvo