Methoden Kritischer Selbstreflexion für Umweltaktivist*innen

Dienstag 3. März 2020, 15:00–16:45

UZH Zentrum, KOL-G-222 EV

 

Sandra Lang
Sabrina Nepozitek

Mit Blick auf den aktuellen Klima- und Umweltaktivismus untersuchen wir, wie in Umweltdebatten – absichtlich oder unbewusst – Menschen z.B. aufgrund von Migrationshintergrund, Alter, Behinderung oder Angehörigkeit einer bestimmten Gesellschaftsschicht  von vorneherein stigmatisiert bzw. ausgeschlossen werden. Der Workshop bietet eine Anleitung zu kritischer Selbstreflexion und inklusiver Umweltarbeit und richtet sich an alle Menschen, die sich im Umwelt- und Klimabereich engagieren. Anhand von  Konzepten der sozialwissenschaftlichen Ungleichheitsforschung werden wir ausgewählte, aktivistische Bereiche genauer unter die Lupe nehmen. Zudem werden wir uns damit auseinandersetzen, wie die (bewusste) Etablierung sozialer Hierarchien und Ungleichheiten im Umwelt- und Klimaengagement vermieden und Aktivismus stattdessen möglichst inklusiv und egalitär gestaltet werden kann.